Projekt-Tätigkeiten

Kundenprojekt RONDO Burgdorf AG
Kundenprojekt Connectis AG


RONDO Burgdorf AG – Migration auf Windows 7 und Client-/Server-Virtualisierung

Seit über 60 Jahren entwickelt und produziert die RONDO Burgdorf AG hochwertige Maschinen und Anlagen zur Produktion von Gebäcken aller Art. Am Hauptsitz in Burgdorf, Schweiz, werden hauptsächlich Maschinen für die handwerkliche und halb-industrielle Produktion hergestellt, während in Schio, Italien, industrielle Anlagen produziert werden.

Das Jahr 2011 ist ein Jahr der Veränderung bei der RONDO Burgdorf AG. Gleich zu Beginn des Jahres fällten die verantwortlichen Stellen den Entscheid für eine zukunftsorientierte Plattform im Büroautomationsbereich. Basierend auf Microsoft Hyper-V sollte eine neue Serverumgebung realisiert werden. PageUp wurde mit Konzeption, Aufbau und Migration der neuen Umgebung beauftragt.

Dieses Projekt stand unter der Führung des PageUp-Operations-Teams und wurde in enger Zusammenarbeit mit Herrn Daniel Keller, IT-Leiter der RONDO Burgdorf AG, innerhalb von knapp zwei Monaten erfolgreich umgesetzt. Realisiert wurde ein Hyper-V-Cluster, auf dem die Applikationsserver von der ehemaligen VMWare-Umgebung implementiert wurden. Über die kommenden 18 Monate werden weitere, heute noch physikalisch betriebene Server auf die virtuelle Umgebung überführt. Dies wird den Unterhalt und den Betrieb der Serverinfrastruktur nachhaltig vereinfachen.
 

Mit diesem stabilen Fundament waren die optimalen Bedingungen für das nachfolgende Clientprojekt geschaffen. Die gesamte Client-Infrastruktur sollte ersetzt und auf Windows 7 und Office 2010 migriert werden. Die PageUp AG setzte dabei die Anforderungen an den neuen Standard-Client der RONDO um und führte neu Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) für die automatisierte Softwareverteilung ein.

Die Erfahrung der PageUp AG aus anderen Migrationsprojekten bestätige sich einmal mehr. Die Herausforderungen bei solchen Projekten liegen weniger in den Standard-Büroarbeitsplätzen, sondern viel mehr in den speziellen Anforderungen, die ein Produktionsbetrieb wie die RONDO Burgdorf AG an die neue Umgebung stellt.

Besonders zu erwähnen sind hier Abhängigkeiten im Umfeld von Maschinensteuerungen, welche es teilweise nicht erlauben, bestimmte Systeme auf Windows 7 anzuheben. Dies zum einen aus wirtschaftlichen Gründen, bedingt durch die direkte Abhängigkeit zwischen der Maschinensteuerungs-Anwendungen und der dazugehörenden Maschine. Zum anderen zeigten vorgängige Tests, dass einige der Spezial-Applikationen einfach nicht mit Windows 7 kompatibel sind.

Daneben hat sich die RONDO Burgdorf AG auch intensiv mit der Thematik des Verlusts sensibler Firmendaten beschäftigt. Mit Blick auf die Mitarbeiter aus Verkauf und Technik, die im internationalen Umfeld mobil im Einsatz stehen, wurde dazu eine Risikoanalyse durchgeführt. Das rein „technische“ Resultat der Analyse wurde mit Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz bei den betroffenen Mitarbeitern ergänzt. Das Ergebnis machte deutlich, dass eine Verschlüsselung der Notebooks mit BitLocker hier die optimale Lösung ist.

Beim Rollout der neuen DELL-Systeme ging es nicht nur um den reinen Austausch von Hardware. Das Rollout-Team der PageUp AG hat gleichzeitig auch die Benutzerdaten migriert (Userhome, IE-Favoriten etc.), so dass der Arbeitsplatz direkt danach wieder voll einsatzfähig war. Parallel zum physikalischen Rollout wurden die User auf der neuen Software geschult. In den jeweils halbtägigen Schulungen wurden die wesentlichen Veränderungen von Windows 7 zu XP und Office 2010 zu 2003 vermittelt und das Betriebskonzept des Servicedesk aufgezeigt. So konnte die Einarbeitungszeit auf dem neuen System verkürzt und innerhalb von kurzer Zeit wieder effizient gearbeitet werden.

Bereits während des Rollouts erfolgte die Umstellung bezüglich der Betriebsverantwortung für die migrierten Systeme. Mit der Umstellung auf mXclient von PageUp AG stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der RONDO Burgdorf AG nun diverse Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit unserem Servicedesk zur Verfügung. Telefonisch über eine interne Kurznummer, webbasiert über das Ticketing-Tool der PageUp AG oder mittels E-Mail an den Servicedesk, wo nach Eingang der Meldung automatisch ein Ticket generiert wird (Mail-to-Ticket). Bei Bedarf können die Mitarbeiter des Servicedesk über Remotedesktop direkt auf das System des Benutzers zugreifen, um Fragen zu Applikationen oder Störungen rasch behandeln zu können.

Heute, rund zwei Monate nach Abschluss des Rollout, verläuft der tägliche Kontakt zwischen den Mitarbeitenden der RONDO Burgdorf AG und dem Servicedesk der PageUp AG bereits sehr routiniert ab. Manch einer wird sich wohl heute schon fragen, wie das eigentlich damals noch war, mit Windows XP.
 

Projekt-Steckbrief
Ausgerollte Geräte: 180 (Desktop und Notebook)
Paketierte Software: 45 Applikationen – differenziert in A- und B-Software
Betriebssystem: Windows 7 64bit – für CAD-Geräte
Windows 7 32bit – für Desktop-Systeme
Windows 7 Enterprise mit BitLocker – für Notebooks
Softwareverteilung: Microsoft System Center Configuration Manager 2007 (SCCM)
Eingesetzte Server-Software: Microsoft Windows Server 2008 R2 mit HyperV, Forefront, WSUS
Projektdauer: ca. 2 Monate
Besonderes: Für die automatisierte Softwareverteilung wurde eine Task Sequenz programmiert, die selbstständig den Hardware-Typ erkennt. Aus dem Ergebnis dieses Checks entscheidet das System selbstständig, welches Betriebssystem installiert wird.

Bericht: Bruno Ganarin

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Connectis AG - Migration auf Windows 7 und Lync-Server

Connectis ist ein unabhängiger Schweizer Systemintegrator mit Schwerpunkt in Unified Communication- und Collaboration-Technologien (UCC). Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung, der Implementierung und im Unterhalt von komplexen und massgeschneiderten Sprach- und Datenkommunikationslösungen und ist schweizweit an acht Standorten präsent. Um ihren Kunden eine optimale Kommunikationslösung anbieten zu können, arbeiten die rund 200 Mitarbeitenden von connectis mit führenden Partnern wie Cisco, Microsoft und Avaya zusammen. Ergänzt wird das Dienstleistungsangebot durch ein leistungsstarkes Service Operation Center, das seine Dienste rund um die Uhr und in vier Sprachen anbietet.

Connectis vertraut seit 2008 auf die IT-Betriebsdienstleistungen der PageUp AG im Bereich der Büroautomation. Nachdem die damals durchgeführt Migration auf Windows XP mittlerweile bereits wieder in die Jahre gekommen ist und Windows 7 sich am Markt etabliert hatte, entschied sich connectis Anfang 2010 für den Umstieg auf das neue Windows 7. Dies nicht zuletzt auch mit dem Ziel, auf dem neusten Stand der Technik zu sein und die Infrastruktur dem Lauf der Zeit anzupassen.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase im März 2010 suchte connectis mit PageUp AG nach einem Vorgehen, um die problemlose Migration von etwa 200 Notebooks auf Windows 7 gewährleisten zu können. Das Self-Service-System der PageUp AG erwies sich dabei als ideale Lösung: Jede/r Mitarbeiter/in konnte innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters den Zeitpunkt der Migration (Neuaufsetzen des Clientgeräts mit dem Windows-7-System) selbst bestimmen. Diese Lösung bietet unter anderem die folgenden Vorteile:

  • Kein unnötiger Druck auf die Mitarbeitenden
  • Reduktion der unproduktiven Zeit (den Mitarbeitenden wurde empfohlen, die Migration am Abend zu starten, um am nächsten Morgen ohne Zeitverlust mit dem neuen Betriebssystem weiterarbeiten zu können)
  • Kein unnötiges, zusätzliches Backup durch die Mitarbeitenden

Durch die laufende Anpassung der internen Kommunikationslösungen an die neuesten Standards kann connectis ihren Kunden einen optimalen Service und ihren Mitarbeitenden eine unkomplizierte interne Kommunikation bieten. Seit 2008 betrieb Connectis dafür das System OCS. Mit der Migration auf Windows 7 bot sich nun die Möglichkeit, die gesamte Office-Palette zu aktualisieren und damit auch von OCS auf Microsoft Lync zu wechseln, welches eine breite Palette an zusätzlichen Funktionen bietet.

In der folgenden Übersicht werden das Vorgehen sowie die Vorteile der beschriebenen Migration erläutert:


Neue Features und Funktionalitäten

Gründe für ein Update auf Lync

Microsoft Lync Server 2010 bietet jetzt komplette Präsenz, Instant Messaging, Audio-/Videokonferenzen und Voice-Funktionalitäten für Unternehmen über eine einheitliche, benutzerfreundliche Oberfläche – sowohl auf dem PC als auch im Browser und auf mobilen Endgeräten. Administratoren profitieren von der vereinheitlichten, zentralen Verwaltungsinfrastruktur, neuen Fähigkeiten für die Verfügbarkeitserhöhung und von der Interoperabilität mit den vorhandenen Systemen.


Migrationsansatz

Migrationsansatz

Seite an Seite und Standort für Standort

  • Betriebliche Kontinuität maximieren
  • Konsistente Gesamtbetriebskosten während der Migration
  • Frühzeitigen Zugriff auf neue Features maximieren

Pilotversuch – Produktion

  • Anfängliche Hardwareanforderungen minimieren
  • Vertrauensbildung durch Testlauf
  • Auswirkungen auf Endbenutzer minimieren

Umfassende Features bis zum Schluss beibehalten

  • Betriebsunterbrechung minimieren

Lync-Infrastruktur

Migrationsvorteile

  • Verbesserung der Sprachqualität
  • Kontaktverwaltung (Karte/Foto der Kontakte)
  • Einfaches Online-Meeting in Lync-Client integriert (kein LiveMeeting mehr erforderlich)
  • Geräte-Manager (verschieben Sie Ihre Anrufe von einem Gerät auf ein anderes)
  • Automatisches Lync 2010 Client-Update von Front-End-Server
  • Visual VoiceMail (Verwaltung Ihrer VM vom Lync-2010-Client aus)
  • Neues Aastra-Telefon (schrittweise vollzogene Ersetzung des Nortel-IP-Telefons, um den Benutzer von einer einzige GUI aus zu verwalten)

Haben aus Sie Interesse an Microsoft Lync Server 2010? Besuchen Sie die Homepage von connecits (www.connectis.ch) oder informieren Sie sich telefonisch unter 058 301 11 11.

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