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https://www.microsoft.com/en-us/learning/certification-overview.aspx#bcc-section

Änderung bei den Microsoft Zertifizierungen

Technische Mitarbeitende können ihr Können zu Technologien durch die entsprechenden Zertifizierungen formell bestätigen lassen. Microsoft hat im Bereich der (Re-)Zertifizierungen grundlegende Änderungen vorgenommen. Ausschlaggebend für die Anpassungen waren u.a. die folgenden Punkte:

  1. Technologien entwickeln sich schneller als die damit verbundenen Arbeitsrollen (job roles). Die Zertifizierungen richten sich auf Arbeitsrollen und nicht Technologien aus. Deshalb wird für jede Zertifizierung zuerst eine sogenannte „Job Task Analyse“ (JTA) erstellt, welche das Arbeitsgebiet umreisst.
  2. Die Aus-/Weiterbildung war oftmals schwer mit den vollen Terminkalendern zu vereinbaren und zudem mussten die Kursinhalte sehr oft aktualisiert werden. Durch die neue Modularisierung – ein Kurs besteht heute aus 2 bis 3 in sich geschlossenen Modulen – senkt sich die Dauer des Kurses auf 1-2 Tage und zudem ist die Aktualisierung des Lerninhaltes viel schneller möglich.
  3. „Blending learning“, sprich Flexibilität beim Lernen: Die Kurse sind im klassischen Stil (Instructed Led Training ILT), eLearning (online Video-Kurse) oder auch im Selbststudium (Kursbücher) möglich und die Inhalte aufeinander abgestimmt und identisch.
  4. Seit geraumer Zeit gibt es Abzeichen für bestandene Prüfungen (sogenannte Badges) auf der Acclaim-Plattform. Durch Zwischenergebnisse – Badges werden auch für bearbeitete Module ausgestellt – wird die Motivation erhöht und der Lernfortschritt ausgewiesen.

Im neuen Zertifizierungssystem gibt es drei Niveaus: Fundamentals, Associate und Expert. Wenn Sie sich nun durch die Zertifizierungen arbeiten, fallen Ihnen bestimmt die Namensgebungen ins Auge. Jeder Name enthält eine Abkürzung des jeweiligen Themengebiets:

  • AZ-… = Azure
  • MD-… = Microsoft Device Administrator
  • MS-… = Microsoft 365

Sowohl Name als auch Prüfung des Kurses ist identisch: Kurs AZ-200 bereitet beispielsweise auf die Prüfung AZ-200 vor. Die Kurse und Prüfungen sind durchgängig über alle drei Niveaus aufgebaut und verfügbar. Sind die Fundamentals-Kurse vor allem zur Grundlagenerarbeitung gedacht, blicken IT-Profis vorwiegend auf die Kategorien Associate und Expert.

Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass der Fokus der Schulungen auf dem Thema „hybrid“ liegt. Microsoft ist sich bewusst, dass auch das Knowhow in on premise Produkte wie Server und Client OS, Exchange, Skype for Business oder auch Sharepoint für eine erfolgreiche Migration in die hybrid Cloud unabdingbar ist.

Für diejenigen welche in der Vergangenheit MCSA/MCSE Zertifizierungen erlangt haben sei erwähnt, dass diese in wenigen Zertifizierungen weiterlebt. Dazu gehört der MCSA Windows Server, welcher immer noch verfügbar ist und ab Juni 2019 die Inhalte des Windows Servers 2019 beinhalten wird.

Haben wir Sie „gluschtig“ gemacht? Machen Sie sich ein Bild der neuen Kursplattform unter: https://www.microsoft.com/en-us/learning/course-list.aspx

Wem die technischen Zertifizierungen zu weit gehen, der kann selbstverständlich auch seinen eigenen Lernpfad mit kostenlosen Schulungen erstellen und sich weiterbilden: https://docs.microsoft.com/de-ch/learn/

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