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Ausblick Windows 10 Funktionen 1709

Zukünftig lässt sich der Mauszeiger nur mit der Bewegung der Augen steuern («Eye Control») / Microsoft

Mit dem Windows 10 Update 1709 veröffentlich Microsoft wiederum verschiedenste neue Funktionen, die den Insider Preview Benutzern bereits geläufig sind, wir Ihnen trotzdem gerne etwas näherbringen:

  • Unter dem Begriff OneDrive Platzhalter war vor geraumer Zeit eine Art «Dateien bei Bedarf» (Files On-Demand) Nun kehrt diese Funktion in verbesserter Version zurück: Mit Files On-Demand kann der Benutzer nun festlegen, dass im Windows-Explorer alle Dateien angezeigt werden, die online bei OneDrive gespeichert sind. Bisher wurden im Explorer lediglich die Dateien angezeigt, die bereits synchronisiert sind. Erfolgt nun ein Zugriff auf eine Datei, die zwar in OneDrive gespeichert ist, aber noch nicht heruntergeladen wurde, zeigt Windows ein Informationsfenster an. OneDrive wird noch enger mit Windows 10 verbunden und Benutzer können wesentlich einfacher auf ihre Daten zugreifen, die in OneDrive gespeichert sind.
  • Ebenfalls wurde der Taskmanager aufgewertet indem die Funktion der GPU-Überwachung (Grafikkarte) eingebaut wurde. Es lassen sich zukünftig also auch 3D und Videokodierung anzeigen.
  • Nebst neuen Einstellungsmöglichkeiten bei den Gruppenrichtlinien wird dem Thema Sicherheit auch im Bereich der Protokolle ein grosses Augenmerk geschenkt: So kommunizieren Windows Server 2016 und Windows 10 mit der neuen Version 3.1.1 des Server Message Block-Protokolls (SMB). Bekanntlich sind Windows Server 2003 und Windows XP nicht mehr offiziell unterstützt, was bis dato noch der Grund in vielen Netzwerken war, dass SMB 1.0 eingesetzt wurde. Durch dieses neue Protokoll lassen sich diese Sicherheitslücken mit der entsprechenden Deaktivierung von SMB 1.0 eliminieren.
  • Neu lassen sich im Hyper-V Manager VMs teilen. Hierzu können Administratoren beim Verbinden einer VM eine VMCX-Datei erstellen. Es ist zu erwarten, dass diese Windows 10 Funktion demnächst auch in Windows Server 2016 integriert wird.
  • Die Netzwerk-Einstellungen wurden ebenfalls aufgewertet: Administratoren und Anwender können wesentlich einfacher zwischen Netzwerkprofilen wechseln. Ebenfalls wurde das Kontextmenü der WLAN-Verbindungen angepasst, damit sich schneller Verbindungen aufbauen oder trennen lassen.
  • Durch den verbesserten Bootvorgang zum Abschliessen von Updates wird die lange Anmeldeprozedur vermieden. Der Benutzer kann automatisch angemeldet werden um die Installation abzuschliessen.
  • Mit «Storage Sense» lässt sich nun auch auf Retention Times von Daten Rücksicht nehmen: Die Speicheroptimierung räumt automatisch Festplattenplatz auf, löscht automatisch temporäre Dateien oder löscht beispielsweise auch Dateien die sich länger als 30 Tage im Papierkorb befinden.
  • Auch auffallend ist, dass Microsoft zusehends mehr Funktionen in die Windows 10-Einstellungs-App integriert. Die Systemsteuerung dürfte in einer der nächsten Versionen entfernt werden. Neu lassen sich für Administratoren nun direkt Einstellungen für den Remote-Desktop in der Einstellungs-App von Windows 10 vornehmen. Auch die Windows-Update-App wird laufend erweitert und Fehler bei Aktualisierungen werden besser angezeigt.
  • Vereinfacht wird in der Version 1709 auch die Verwaltung von Kontakten und das Teilen von Dokumenten.
  • Cortana ist mittlerweile auch noch intelligenter, kann mehr Vorschläge unterbreiten und erlaubt das markieren frei definierbarer Bereiche auf dem Bildschirm. Diese können beispielsweise als Erinnerung gespeichert werden. Ausserdem erkennt Cortana nun Veranstaltungen und kann diese im Kalender eintragen. Es versteht sich schon fast von selbst, dass Cortana nun auch über Sprachbefehle den PC sperren, den Benutzer abmelden oder Windows herunterfahren und den PC abschalten kann.
  • Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Neuerungen. Es wird schnell klar, dass die Richtung in mehr Windows 10-Apps geht und dem Thema Kompatibilität zwischen dem Betrieb auf herkömmlichen PCs und auf Tablets ausgerichtet wird. Die grafische Oberfläche wird flexibler (u.a. wird «Eye-Tracking» Einzug halten) und Cortana erhält immer mehr Möglichkeiten.

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