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Exchange Server 2019

Ende 2018 wurde der Exchange Server 2019 als finaler Build freigegeben. Wir bringen Ihnen ein paar grundlegende Änderungen näher:

  • Dank des überarbeiteten Hardwaresupports werden neu 256GB Arbeitsspeicher und 48 CPU-Kerne unterstützt. Dank der Verbesserung des Kerns des Exchange-Datenbankmoduls wird unter anderem die neuste Speicherhardware einschliesslich grösserer Datenträger und SSDs unterstützt.
  • Im Bereich Sicherheit zählt der Windows Server Core Support zu den wichtigsten Merkmalen. Dank diesem bieten sich in einer reinen Windows Umgebung weniger Angriffsflächen und damit auch weniger Komponenten, die zu warten sind.
  • Ebenfalls ist das Blockieren von externen Zugriffen auf die Exchange Management Shell und das Exchange Admin Center möglich, respektive erweitert worden. Es lassen sich Client Access Regeln anwenden, um nur die Administratoren von Exchange aus dem internen Netzwerk zuzulassen, anstatt komplexe Netzwerk- und Firewall-Richtlinien erstellen zu müssen.
  • Wesentlich verbessert wurde auch die Suchfunktion: Die komplett neu gestaltete Suchinfrastruktur für Cloudskalierung und Zuverlässigkeit in Exchange Online steht nun auch in Exchange Server 2019 zur Verfügung. Diese neue Suchfunktion ermöglicht die Indizierung grösserer Dateien, eine einfachere Verwaltung und schlussendlich eine bessere Suchfunktion
  • Exchange Server 2019 nutzt verfügbare Prozessorkerne, Arbeitsspeicher und Speicherplatz noch effizienter. Zudem führt die noch intelligentere Verwaltung der internen Systemressourcen zu noch mehr Produktivität der Endbenutzer.
  • Dank den neusten Verschlüsselungs- und Hashalgorithmen sind die Daten noch besser geschützt.
  • Mit Exchange Server 2019 lassen sich Routineaufgaben wie die Verwaltung von Kalendern und Stellvertretern noch einfacher erledigen. Neu lassen sich Zuweisungen des Cmdlet «Add-FolderPermissions» mittels PowerShell durchführen.
  • Outlook Web App heisst jetzt Outlook im Web und lässt sich aus folgenden Webbrowsern aufrufen: Microsoft Edge, Internet Explorer 11 und die neuesten Versionen von Mozilla Firefox, Google Chrome und Apple Safari.

Was ist neu beim Upgrade von Exchange 2013 auf Exchange 2019?

Der Fokus lag bei Microsoft ganz klar auf der Skalierung, Hardwarenutzung sowie Fehlerisolierung. Für Exchange 2019 wurde die Anzahl Serverrollen auf deren zwei reduziert, namentlich Postfach und Edge-Transport. Unified Messaging wurde aus Exchange 2019 entfernt. Es wird empfohlen, dass Organisationen mit Exchange 2019 auf Skype for Business Cloud-Voicemail umsteigen.

Weitere Informationen über die Architektur von Exchange 2019 finden Sie unter Exchange-Architektur.

Selbstverständlich beraten wir Sie nicht nur im Bereich von Exchange Lösungen auf den eigenen Servern, sondern auch hinsichtlich Microsoft Online Diensten wie Exchange Online, Exchange Online Protection oder auch Exchange Online-Archivierung. Testen Sie unsere Expertise, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

 

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