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TechDays | 2017 Baden

 

Vom 30. – 31. Januar 2017 fand in Baden die grösste Schweizer Technologiekonferenz von Microsoft statt. Es gab 5 Keynotes und 24 Breakout Sessions, an denen gesamthaft ca. 600 Personen teilgenommen haben.

Unsere Vertreter an diesem Event (Martin Römmel, Patrick Gfeller und Christian Pellaton) haben sich bei den Breakout Sessions auf die Themen Server 2016, System Center & Operations Manager Suite, Windows 10, Sicherheit in Office 365, Azure Container Service und Sharepoint Server 2016 konzentriert.

 

Microsoft Hybrid-Cloud

Jeff Woolsey, Principal Product Manager der Divisionen Cloud und Enterprise von Microsoft hat das Thema Hybrid Cloud und Virtualisierung behandelt. Er hat über die Gründe und Vor- und Nachteile einer Hybrid Cloud resp. einer Cloud im Allgemeinen gesprochen. Beispielsweise geben gemäss Gartner (Marktforschungs- und Analyseunternehmen) etwa die Hälfte der Befragten an, dass sie eine Cloud vor allem wegen der hohen Agilität nutzen: Flexibel in kurzer Zeit die nötigen virtuellen Infrastrukturen aufbauen und wenn sie nicht mehr benötigt werden, die verwendeten Ressourcen wieder freigeben.

Jeff Woolsey zeigte nochmals die drei grossen Bereiche Private Cloud (eigene On-Demand-Cloud), Public Cloud (von Microsoft) und gehostete Clouds bei einem Microsoft externen Provider.

Innerhalb eines Jahres sind die verfügbaren Services in der Cloud-Plattform von Microsoft, Azure, auf über 600 unterschiedliche Dienste angewachsen. Azure-Stack ist das On-Demand Pendant zu Azure und im Wesentlichen identisch zu Azure aufgebaut. Man verwendet die gleiche Software für seine eigene Cloud, wie sie auch Microsoft für ihre Public Cloud nutzt.

Dies soll das Nutzergefühl ausmachen, so dass es für den Benutzer keinen Unterschied macht, auf welcher Umgebung er gerade arbeitet.

Es sind bereits 38 sogenannte Azure Regionen aufgebaut worden. Dies sind die Standorte an denen die Rechenzentren für die Azure-Cloud von Microsoft stehen. Zwei weitere sind in Planung. Diese Regionen sind mit über 2.57 Millionen Kilometer Fiberglas-Kabel verbunden. Zur Rechenkraft von Azure sagte er, dass mit der gesamten Rechenleistung, gesamt Wikipedia innerhalb einer Sekunde von einer Sprache in die Andere übersetzt werden könnte.

Zum Thema Virtualisierung sagte er, dass dies etwas vom Phänomenalsten sei, allerdings nichts Perfektes. Zumindest noch nicht. Jedoch sprach er auch über das Thema Sicherheit im Bereich der Virtualisierung, welche kontinuierlich von Microsoft ausgebaut wird. Beispielsweise mit den neuen Nano Servern, sogenannte «shielded VMs», abgeschirmte virtuelle Maschinen, welche nicht einfach kopiert und auf einem anderen Rechner wieder hochgefahren werden können.

 

Microsoft Windows Server 2016

Seit dem Herbst 2016 ist die neueste Version des Serverbetriebssystems von Microsoft auf dem Markt. Diese Version bringt viele neue Funktionen wie Nano Server, Software Defined Storage, Shielded VMs und Container mit sich.

Die Nanoserver Technologie ermöglicht virtuelle Server mit minimalen Ressourcen zu erstellen und zu betreiben. Da nur die nötigsten Softwarekomponenten installiert werden, muss auch weniger mit Updates auf dem neusten Stand gehalten werden. Somit lassen sich Nanoserver viel schneller installieren und neustarten. Dadurch verbrauchen sie auch weniger Ressourcen auf den Physischen Servern. Ein Nanoserver benötigt nur noch ein Zehntel der kritischen Updates, nur noch ein Drittel der Neustarts und verbraucht nur noch ein Zwölftel an Speicherplatz im Vergleich zu einem normalen Server.

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