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W10 Servicing

Mit dem Betriebssystem Windows 10 wird eine neue Methode zum Erstellen, Bereitstellen und Warten von Windows eingeführt: Windows as a Service. Microsoft hat alle Teile des Prozesses neu konzipiert, um IT-Spezialisten ihre Aufgaben zu erleichtern und seinen Kunden eine einheitliche Benutzererfahrung mit Windows 10 zu bieten. Der Schwerpunkt dieser Verbesserungen liegt auf der Maximierung der Kundenbeteiligung bei der Entwicklung von Windows, der Vereinfachung der Bereitstellung und Wartung von Windows-Clientcomputern sowie dem Ausgleich der erforderlichen Ressourcen zum Bereitstellen und Verwalten von Windows im Laufe der Zeit.

Erstellen

Vor Windows 10 hat Microsoft alle paar Jahre neue Versionen von Windows veröffentlicht. Dieser traditionelle Bereitstellungszeitplan bedeutete einen Schulungsaufwand für Benutzer, da die Funktionen oft erheblich geändert wurden. Dieser Zeitplan führte auch zu langen Wartezeiten ohne neue Funktionen – ein Szenario, das im schnelllebigen Umfeld von heute nicht mehr funktioniert, da neue Sicherheits-, Verwaltungs- und Bereitstellungsfunktionen erforderlich sind, um Herausforderungen zu begegnen. Mit Windows as a Service werden zweimal pro Jahr, ungefähr im März und September, kleinere Funktionsupdates bereitgestellt, um diese Probleme zu beheben.

Bereitstellung

Das Bereitstellen von Windows 10 ist einfacher als bei früheren Versionen von Windows. Bei der Migration von früheren Windows-Versionen lassen sich mit einem einfachen direkten Upgradeprozess alle Apps, Einstellungen und Daten automatisch erhalten. Und sobald Windows 10 ausgeführt wird, ist die Bereitstellung von Windows 10-Funktionsupdates genauso einfach.

Wartung

Die herkömmliche Windows-Wartung umfasste mehrere Versionstypen: grössere Überarbeitung (z.B. die Betriebssysteme Windows 8.1, Windows 8 und Windows 7), Service Packs und monatliche Updates. Für Windows 10 gibt es zwei Versionstypen: Funktionsupdates, mit denen zweimal pro Jahr neue Funktionen hinzugefügt werden, und Qualitätsupdates, mit denen mindestens einmal im Monat Verbesserungen für Sicherheit und Zuverlässigkeit bereitgestellt werden.

Funktionsupdates

Für Windows 10 verpackt Microsoft neue Funktionen in Funktionsupdates, die mit vorhandenen Verwaltungstools bereitgestellt werden können. Da Funktionsupdates häufiger als bei bisherigen Windows-Versionen bereitgestellt werden – zweimal pro Jahr, ungefähr im März und September, anstatt alle 3 bis 5Jahre – liegen Änderungen nicht alle auf einmal, sondern in kleineren Einheiten vor, und die Zeit bis zur Endbenutzerbereitschaft ist viel kürzer.

Qualitätsupdates

Monatliche Updates in vorherigen Windows-Versionen waren aufgrund der hohen Anzahl von verfügbaren Updates pro Monat häufig überfrachtet. Viele Organisationen haben gezielt ausgewählt, welche Updates installiert werden sollten oder nicht. Dadurch entstanden zahllose Szenarien, in denen Organisationen wichtige Sicherheitsupdates bereitstellten, jedoch nur einen Teil der nicht sicherheitsrelevanten Updates auswählten.

Bisher wurden mehrere Updates pro Monat bereitgestellt, und es musste ermittelt werden, welche für die Organisation erforderlich sind, was letztendlich zu einer Fragmentierung der Plattform führte. In Windows 10 erhalten Administratoren ein kumulatives monatliches Update, welches das Update des Vormonats ersetzt und sowohl Sicherheitspatches als auch nicht sicherheitsrelevante Patches enthält. Dieser Ansatz vereinfacht das Patchen und sorgt dafür, dass die Geräte von Kunden stärker an die von Microsoft durchgeführten Tests ausgerichtet sind, sodass weniger unerwartete Probleme nach der Installation von Patches auftreten.

Windows 10 Servicing bei PageUp AG mXsccm Kunden

PageUp AG setzt alles daran, die Kundeninfrastruktur immer auf einem aktuellen Stand zu halten. Wir verfügen über einen definierten Prozess für das Servicing der Windows Client Infrastruktur. Während die Server und die Client alle Monate einen Qualitätsupdate erhalten, werden die Clients zudem noch alle Jahre mit dem entsprechenden Funktionsupdate versehen.

Hierzu gibt es pro Kunde einen Rollout Slot an welchem einerseits das Betriebssystem auf den neusten Stand gebracht wird und andererseits die A-Software Komponenten auf den neusten Minor Update angehoben werden. Auf Kundenwunsch können in diesem Umgang auch noch zusätzliche Minor und Major (kostenpflichtig) Versionsupdates von A- oder B-Software Paketen eingespielt werden.

Nach dem Test in der vordefinierten Pilot Gruppe wird der Funktionsupdate firmenweit ausgerollt.

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